das kleine Wunder…


Eine interne Statusabfrage hat gerade eben folgenden emotionalen Ist-Stand ergeben: Dankbarkeit und Staunen bei der Erkenntnis darüber, wofür frau auf einmal alles Zeit hat … und wie sehr sie diese Dinge genießt …
… eine Kerze zum Frühstück anzünden. ‚Frühstück‘ als Selbstzweck überhaupt, nicht nebenbei, im Büro, am PC, zwischen die einzelnen Veranstaltungen gequetscht.
… Rezepte aufschreiben, Ergebnisse fotografieren, und verschicken
… Mal wieder Blogs lesen – und dabei auch wieder einmal selbst Bloggen können
… Kaffee trinken und dabei einfach nur aus dem Fenster schauen und atmen. Den Anblick des grauen Himmels genießen.

Mich erschreckt dabei nur eins: An einem ’normalen‘ Tag(*) merke ich nicht einmal mehr, dass so etwas fehlt. Und ich frage mich unwillkürlich, wie lange das schon so geht….
(*) die Woche über durchgehend von 7 bis 20 (teilweise 22) Uhr, als Pausen gelten dabei die Autobahnfahrten zwischen den einzelnen Veranstaltungsorten.

Unwillkürlich tauchte dazu die gedankliche Frage auf: Wo liegen eigentlich die eigenen Grenzen?
Dazu habe ich vorhin einen Artikel gefunden (bin regelrecht darüber gestolpert), von Green Woman: http://gruenefrau.blogspot.com/2011/12/wer-macht-das-mit-mir.html
Danke fürs Teilen dieser Erfahrung. Das macht zum einen Mut, und zum anderen hilft es, die eigenen Grenzverletzungen, die man unbemerkt immer wieder bei sich selbst begeht (im Sinne von ’seine eigenen Grenzen nicht wahrnehmen und damit auch nicht schützen), zu realisieren und sich bewusst zu machen.

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