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Eine Herausforderung: 10 Minuten Spielen


Gerade beim Frühstücken (Samstags-Luxus: Eine Schale Müsli, eine Tasse Kaffee, alle Blogs, die man die Woche über nicht so richtig genießen kann) bin ich über diese Seite ‘gestolpert: http://www.afreespiritlife.com/2011/03/ ): Mit der Anregung, sich der Herausforderung zu stellen, 10 Minuten einfach nur zu kritzeln, zu malen, ungefiltert zu Papier zu bringen, was auch immer gerade in den Sinn kommt. 10 Minuten spielen. Einfach so. Klingt einfach, nicht? Klingt … schwierig, nicht?

While having a luxurious saturday morning (muesli, cup of coffee and all the blogs I wasn’t able to enjoy fully during the week) I stumbled upon this posting: http://www.afreespiritlife.com/2011/03/ The idea of ‘just doodling’ intrigued me – sounds simple, does it? Sounds … difficult, does it?

Die Autorin gibt die Anregung, den Stift in die nicht-dominante Hand zu nehmen, und dann ‘drauflos zu zeichnen. Nicht nachzudenken, nicht zu filtern oder zu bewerten. Kein ‘das kannst Du doch viel besser’ oder ‘Du bist eine erwachsen Frau, kritzele nicht wie ein Manga-verrücktes Kind!’

The author gives the hint to take the pen in the non-dominant hand and then ‘just do it’. No thinking. No judging. No ‘this is so much below your standard, do better!’ or ‘your a grown-up women, don’t doodle like a manga-addicted kid’.

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Das Ergebnis: Spass 🙂 Und die Erkenntnis, dass ich den japanischen Zeichenstil immer noch sehr mag!

Mein Yarn-Along-Beitrag für diese Woche ist ein Buch von Penny McLean, ‘Schicksalsrhythmen’ – Eine Beschreibung der Sieben-Jahres-Rhythmen in der Ich-Entwicklung und eine Diskussion der einzelnen Sieben-Jahres-Phasen. Dazu arbeite ich an einer Kette aus Häkelblüten (die Farben sehen etwas seltsam aus, das liegt am Weißabgleich der Handy-Kamera, den ich nicht richtig ausgeschaltet bekomme 😦 )

My contribution to the yarn-alon is a book from Penny McLean about the seven-year-rhythms in spiritual development and a description of each of the seven-year-phases. With thread I am working on a necklace of crochet flowers. (Don’t mind the colors, as my camara is on strike, I need to do my photos with the cellular camera…)

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gelesen: „Ernährung & Bewusstsein“, Vortrag 3


http://www.geistesleben.de/buecher/9783772521072/ernaehrung-und-bewusstsein

Welche Eindrücke sind bei mir vom Lesen ‚hängengeblieben‘?

  •  Habe den Eindruck, RSt beschreibt in diesem Vortrag, wie der ‚ganz normale‘ Alterungsprozess, den jeder Mensch durchmacht, durch stärkere Selbstbeobachtung bewusster erlebt und verstärkt/verstärkt wahrgenommen wird
  • => Dinge, auf die wir uns konzentrieren, werden stärker ausgeprägt/ausgebildet:
    Anderer Blickwinkel auf das Modell des verstärkenden Lernens / Lerntheorie
  • Achtsamkeit führt zu bewussterer Körperwahrnehmung => Spannungszustände und vor allem Veränderungen zum Besserern oder Schlechteren werden schneller wahrgenommen und können so besser auf die auslösenden Faktoren/Gegebenheiten zurückgeführt werden => Spannungsveränderungen zum schlechten können vermieden, anspannungsreduzierende Faktoren verstärkt herbeigeführt/gesucht werden
  • Folge: Beschäftigung mit Anthoposophie führt zur Verbesserung der eigenen Lebens-Situation und wird somit auch selbst als Positiv-Faktor erlebt => man beschäftigt sich gerne damit

Die Frage die sich mir stellt: Das alles liest sich so, als ob Anthroposophie erst einmal zu einem ‚Selbst-Studium‘ im engsten Sinne des Wortes führt – einer Betrachtung, Untersuchung, Erforschung des eigenen Selbstes. Mit seinen Reaktionen, Empfindungen, Meinungen, Gedanken.
Eigentlich also einer narzisstischen betrachtung des eigenen Selbstes?

Wie passt das zu den visionären Vorstellungen RSts, die mir zumindest bisher immer als Altruistisch, auf das Gemeinwohl ausgerichtet erschienen sind?

Ist da die zugrundeliegende Gedankenkette „Kenne ich mich selbst, kenne ich auch den Anderen und kann zu unser aller Wohle handeln?“

So viele Bücher, so wenig Zeit…


Ich habe heute den großen Fehler gemacht, mir mal meinen ’noch zu lesen‘-Bücherstapel anzugucken, ohne die rosarote Brille des ’so hoch ist er ja noch gar nicht‘ aufzusetzen.Das Ergebnis war ernüchternd. Und führte dazu, dass ich den Link zu amazon aus meinen Bookmarks erst einmal gelöscht habe.

Und beschlossen habe, eine Lese-Prioritätenliste aufzuschreiben. Wahrscheinlich werde ich mich eh‘ nicht dran halten, aber immerhin waren dann meine Vorsätze gut. Außerdem hab‘  ich es mit Listen… 😀

Also, hier ist sie: meine top eight nine der zu lesenden Bücher:

  • Anna E. Röcker: Die Spiritualität des Körpers – Mit Leib und Seele Leben
  • Robert Egger et al.: Mehr Energie durch Shaolin-QiGong
  • Coenraad van Houten: Erwachsenenbildung als Willenserweckung
  • Manfred Folkers: Achtsamkeit und Entschleunigung
  • Ulli Olvedi: Das stille QiGong
  • Rudolf Steiner: Allgemeine Menschenkunde
  • Rudolf Steiner: Theosophie
  • (Flensburger Hefte) Die Zukunft der Freiheit
  • André van Lysebetz: Durch Yoga zum eigenen Selbst

Die anderen zehn … nun ja, alles der Reihe nach 😀

Nachtrag: Ach, und dann war da ja noch das aktuelle c’t-Sonderheft Programmieren, das auch dringend gelesen werden möchte. Hat jemand zufälligerweise gesehen, wo ich den 32-Stunden-Tag hingelegt habe?